Neues Stadion für neue Erfolge

Das neue Millenium ist geprägt vom Ziel der DJK, ihr altes Sportgelände im Stadtteil Zellerau (vgl. Bild links) zu modernisieren. Mit komplett neu gebauten Sporthallen und multifunktionalen Spielfeldern steht dem auf bislang mehrere Sportstätten verteilten Großverein seit 2008 ein modernes Zentrum zur Verfügung. Dort wird er an die früheren Erfolge anknüpfen können.


Bundesliga-Qualität in den 90er Jahren

In den 90er Jahren war die DJK Würzburg gleichzeitig mit ihrer Damen- und mit ihrer Herrenmannschaft in der 1. Basketball-Bundesliga vertreten. Auch die Handball-Damen spielten in der 1. Liga. 1993 feierten die 500 Schwimmer, die die größte Abteilung der DJK Würzburg bilden, ihr 25-jähriges Bestehen. 1995 feierte die DJK drei Tage lang ihr 75-jähriges Jubiläum mit dem Bundesverband in Würzburg. Zu diesem Anlass wurden unter anderem spezielle DJK-Uhren, Sonderstempel, Postkarten aufgelegt. In einer großflächigen Ausstellung in der Sparkasse ließ die DJK Würzburg ihre 75-jährige Geschichte Revue passieren.


Neue Sportarten - neues Stadion

Die 70er und 80er Jahre waren geprägt von zahlreichen Neuerungen. Das Angebot wurde unter anderem mit Volleyball, Tennis, Rehasport erweitert. Mit dem Erwerb des Sportgeländes in der Mainaustraße vom damals insolventen FV 04 wurde der Grundstein für ein eigenes Sportzentrum gelegt. Sportliche Erfolge erzielten die Fußballer, die die A-Klasse eroberten.


Rekorde in der 60er Jahren

Mit etwas mehr als 800 Mitgliedern starte die DJK Würzburg in die 60er Jahre. Am Ende dieses Jahrzehnts waren es 2300. Damit wurde die DJK Würzburg der größte DJK-Verein aller rund 1200 DJK-Vereine in Deutschland. Der Grund lag in der Anziehungskraft des sportlichen Erfolges. Insbesondere die Leichtathleten fuhren Siege auf nationaler und internationaler Ebene ein.


Neubeginn nach Nazi-Verbot

Nachdem in der meistzerstörten Stadt Deutschlands ab 1948 wieder aktiv DJK-Sport betrieben wurde, kamen am 19. Mai 1950 Interessenten zur Gründung des Sportvereins "Sportbund Deutsche Jugendkraft Würzburg" (SB DJK) zusammen. Sie wurde Rechtsnachfolgerin der durch die Nazis aufgelösten DJK Würzburg.


Deutsche Jugendkraft am Start

Um 1900 bilden sich in der Katholischen Jugend Europas Gruppen, die gemeinsam turnten, spielten und wanderten. 1908 fand im Vatikan vor Papst Pius X. ein großes Schauturnen statt. Am 16. September 1920 wurde im Hochzeitssaal des Huttenschen Gartens in Würzburg die "Deutsche Jugendkraft - Reichsverband für Leibesübungen in katholischen Vereinen" (DJK) gegründet. Die Frankenmetropole entwickelte sich rasch zu einer der Hochburgen des neuen Sportverbands, wenngleich es bis zum Verbot der DJK 1935 durch die Geheime Staatspolizei (Gestapo) in Würzburg keinen eigenen DJK-Gesamtverein gab. Vielmehr waren die Turn- und Sportabteilungen der DJK an katholische Vereine und Pfarreien der Stadt angegliedert.

© 2017 DJK Würzburg e.V.